Protokoll der letzten Mitgliederversammlung

Das Protokoll der Mitgliederversamlung vom 10. Januar ist im internen Bereich der Website zu lesen. Für den Zugang ist ein Passwort nötig. Dieses bekommen Vereinsmitglieder bei Sabine Hofmann (s.hofmann@em.uni-frankfurt.de) und Tobias Robischon (robischon@t-online.de).

Leser und Leserinnen bitte hier klicken.

Dringend gesucht: Mitglieder für den Gebäudeausschuss

Auf der letzten Mitgliederversammlung wurde beschlossen, einen Gebäudeausschuss zu gründen. Seine Aufgabe soll es sein, sich um die Instandhaltung des Gebäudes kümmern zu kümmern.

Das bedeutet nicht, dass die Ausschussmitglieder alles selbst reparieren müssen. Es geht vielmehr darum, dass sie in regelmäßigen Abständen Haus-begehungen durchführen, kleinere Arbeiten als Elternarbeit aus-schreiben und den Vorstand bei der Übertragung größerer Arbeiten an Firmen unterstützen. Wer Interesse daran hat, kann sich bei Uwe Geyer (seine Tochter ist in der Bärengruppen) melden.

Vortrag und Seminar: Vom Defekt zur Vielfalt

Das Integrative Montessori Kinderhaus Michelstadt lädt ein zu einem Vortrag und Seminar ein:

Vom Defekt zur Vielfalt – neue Konzepte der Erziehung und Förderung von Kindern mit Genveränderungen.
mit Prof. Dr. Sabine Stengel-Rutkowski, Humangenetikerin, Ludwig-Maximilians-Universität München

Samstag, 28. Januar 2006,
11:30 Uhr bis ca. 15:00 Uhr

Ort: Integratives Montessori Kinderhaus, Stadtring 65, Michelstadt

Eingeladen sind alle an der Integration von Kindern mit Behinderungen Interessierten (Eltern, Erzieherinnen, Lehrer, Ärzte usw.) Unkostenbeitrag 10.- Euro

Die heutige Humangenetik müsse sich, so Frau Stengel-Rutkowski, davon distanzieren, als Wissenschaft von den „Gendefekten“ der Menschen und ihrer Verhinderung verstanden zu werden. Humangenetik sei die Wissenschaft von der „genetisch bedingten Vielfalt“ der Menschen. Benötigt werde eine Pädagogik der Vielfalt, welche die Kinder nicht lässt, wie sie sind, sondern ihre individuellen Erziehungsbedürfnisse unter Berücksichtigung ihrer konstitutionellen Unterschiede erfüllt.

Man ist nicht geistig behindert, aber man kann es werden, wenn die Umwelt dies erwartet, ihre interaktiven Angebote einschränkt und ihre Unterstützung auf Betreuung und Versorgung reduziert.

Die Erfahrungen einer langjährigen Zusammenarbeit zwischen Humangenetik und Montessoripädagogik bzw. Montessoritherapie zeigen, dass es möglich ist, die Entwicklungspotentiale von Kindern mit Genveränderungen ohne unzutreffende Normvergleiche zu erkennen und gleichzeitig fördern. So lässt sich eine Stigmatisierung der Kinder von Anfang an verhindern und der Weg zu ihrer gesellschaftlichen Akzeptanz vorbereiten.

Die Akkreditierung als Qualifizierungsveranstaltung ist beim Institut für Qualitätsentwicklung des Landes Hessens beantragt.